Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen:

Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!

Markus 10,24

Was tun? Lieben und gehorchen!

Der Bräutigam kommt!

Geht ihm entgegen! 

Einladung 



Es kann durchaus vorkommen, den Ruf Gottes zu vernehmen alles und alle verlassen zu müssen um sich Gott ganz zu schenken, und die starke Sehnsucht nach einem Einsiedlerleben, auch wenn man keine finanziellen Mittel parat hat, um sich solch ein Leben, zu ermöglichen, was zählt ist nicht für so etwas Geld zu haben, sondern eine Berufung und die innere Freude, diesen Schritt in die Wüste zu tun, Buße zu tun, Gott anzubeten, Gott und dem Nächsten zu dienen, in einem Leben ganz dem Herrn geweiht. Einige Eremiten in Deutschland die erst im Rentenalter diesen Schritt taten, versorgen sich durch die eigene Rente, doch darüber nachzudenken: "wie man sich versorgen kann" ist Menschlich und Schwach. Sich darüber Gedanken zu machen, wie es uns unser Herr sagt, ist heidnisch! Seht die Vögel, sie sorgen sich nicht und doch lässt Gott sie nicht verhungern, seid Ihr nicht mehr Wert als Sie? „Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken
werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als
die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?
Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in
die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als
sie?" Matthäus 6, 25 – 34
Was zählt ist: Gottes Wille zu tun und so und dort zu leben, wie und wo der Herr ruft, es ist der Ort wo der Herr uns heiligen möchte.

Dann gibt es unter den Eremiten einige die wohlhabend waren, oder die Dank der Vorsehung Gottes großzügige Wohltäter haben, die diese versorgen. Andere haben einen extremen harten Weg vor sich und durch ihre Leiden und Buße, tragen sie zur Rettung vieler Seelen bei, und werden so immer mehr zum Abbild unseres Herrn der sich erniedrigt hat, gelitten hat und verwundet am Kreuz starb.
Manche haben als ihre Einsiedelei ein Zelt oder eine Parkbank (siehe> Eremit-Bußprediger Massimo).
Was zählt ist, dass man erkennt, dass der Herr es ist der einen versorgt, man muss auf Gott vertrauen und mit ihm gehen, zuhören, ihn lieben, ihn anbeten, treu und fest bleiben.
Der Herr lebt, wirkt und geht mit dem Einsiedler. Dieser muss sich von Gott führen lassen, sich freuen und dankbar sein über alles was er bringt.


Es gibt einige Eremiten bzw. Anachoreten die eine Gartenlaube, ein Wohnmobil oder eine Sakristei bewohnen. Allgemein sollte wer Christus folgen will, sich all seiner Zeitlichen und weltlichen Dinge entledigen, auch seines Geldes um einen Schatz im Himmel vorzufinden und in der jetzigen Welt bereits die Ewigkeit: Christus, den Bräutigam, der sich entäußert hat und arm wurde, wie ein Sklave.

Seien wir Sklave Christi!

Anstatt Sklave der Welt, all der unheiligen Sorgen und des Bauches.

Bewusst ganz abhängig von Gott sein, voll Vertrauen.

Wie Abraham glauben, den Glauben bewahren und alles annehmen, was die liebe Vorsehung Gottes bringt. So lebten die heiligen Wüstenväter.

In der heiligen Schrift lesen wir: Gottes Wege sind nicht unsere Wege und seine Gedanken sind nicht unsere Gedanken.
 
Manche verließen alles und alle, sie folgten Christus in die gesegneten Wüste, sei es dass sie wie ein Antonius in die Ägyptische Wüste zogen, sei es weit fern vom Lärm der Welt und den sozialen Kontakten, in die Natur, einige in einen Orden, andere stattdessen in die Wüste der Reklusion: sie ließen sich einmauern um in Christus begraben zu sein! Ihre Eremitage, ihre Zelle: ein Grab;  jedoch für sie die heilige Umarmung Christi!
Dorthin wohin der Herr ruft, ist heiliger Boden, der Ort wo der Herr Hand anlegen kann an sein Kind und dieses heilig werden kann. Man soll sich bemühen und mit der Gnaden Gottes zusammen arbeiten um die eigene Seele zu retten. 
Gott lieben! Sich selbst lieben: treu bleiben und sich retten. Den Nächsten lieben: für ihn und seine Rettung beten, fasten, Opfer bringen, Fürbitte halten.
Das eigene Leben Gott in jeder heiligen Messe als Opfergabe schenken, vereint mit dem Opfer seines viel geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, zur Ehre Gottes und zum Heil der Seelen.

Mögen Sie den Lockruf unseres Herrn hören, überprüfen Sie genau was der Herr von Ihnen will und wenn er Sie in die Wüste ruft, so freuen Sie sich, und vertrauen Sie darauf, dass der Herr Sie segnet. Möge der Herr sie führen und lenken wie er will, wann und wohin er will und mögen Sie auf seine Einladung zur Vereinigung mit ihm, auf seine Liebe, mit Liebe antworten und einem:
FIAT VOLUNTAS TUA. 


 


Den Augen der Welt verborgen?

Eremit in der Welt und nach Feierabend und in den Ferien Anachoret?

Geht das?

Nach Feierabend beten wie ein Anachoret, DAS geht. 

Man mache sich selber einen passenden Tagesplan den man aber täglich zu halten hat. Bei den festgelegten Zeiten für

>das Gebet, handelt es sich um Verabredungen mit Gott und diese sollte man dann wenn möglich einhalten.

  •   ---- Man kann es sich zur Regel machen täglich einige der 150 Psalmen zu beten. So befindet man sich auf dem Weg eines Anachoreten. Wenn man aus einem römisch Brevier betet (in Latein) so genügen die Zeiten: Prim, Vesper und Komplet. Wenn es aber zu schaffen ist, so wäre es gut auch die kleinen Horen mit zu beten (Terz, Sext und Non). Ist es stattdessen das deutsche Stundenbuch aus das man betet, dann statt der Prim das Gebet der Laudes. Es gibt auch ein anderes Stundenbuch mit allen PsalmenAgpeya.
    • Die Gebetszeit wird zur Wüste und die kontrollierten tiefen Atmungen, bewusst im Hier und Jetzt zu atmen, wird zum Gebetsraum, zur Eremitage, zur Einkehr im Herzen Jesu.
    • Wenn man kein Gebetsbuch parat hat so kann man aus der heiligen Schrift: der Bibel, die ja auch die Psalmen enthält, beten.

    Man kann die Psalmen auch hören,
    es gibt diverse Audio Aufnahmen davon, sei es als Cd oder MP3 und das Stundenbuch gibt es auch online und als App für das Smartphone, um das Gebet immer mit sich zu haben und zum beten bereit zu sein.
  • Immer wieder einen Tag in der Woche einen Wüstentag abhalten (vorausgesetzt man hat nicht eine Familie die einen dringend braucht). Wüstentag heißt: mit niemandem zu sprechen, niemanden zu sehen und sich an den Tagesplan eines Anachoreten, eines Wüstenvaters zu halten! 
  • In den Urlaub, an freien Tagen, oder am Wochenende das Leben eines Anachoreten führen. Das heißt: seinen >Tagesablauf leben! NEU
  • Es ist wichtig sich nicht zu überfordern.
    Hat man aber den Schritt gewagt als Eremit zu leben, trotz Beruf, so möge man sich selber einen Tagesplan machen und sich an diesen halten. Mit der Zeit wird man selber Erfahrungen sammeln, wie man als Eremit leben kann. Man halte sich aber so gut es geht an den Tagesplan eines Anachorten. Den finden Sie> HIER.

 

Besonders empfehlenswerte Bücher:

1.  Die Bibel und entweder das Gebetsbuch 

    > Römische Brevier

    oder das Benediktinische Brevier, oder das einfache katholische> Stundenbuch! (Hier ein Link, wo man es sofort als App runterladen kann).

2.  Sonst die Agpeya!,  auf Deutsch kostenlos als App hier erhältlich. Wenn weder das eine Gebetbuch noch das andere vorhanden ist, so kann man die Psalmen aus der Bibel entnehmen.

3.    Buch: Die kleine Philokalie!

4.    Buch: Erzählung eines russischen Pilgers.

5.    Buch: Die Nachfolge Christi von Thomas von Kempen.

 

     Buch 3 + 5 im Patmos Verlag erhältlich.

Evtl. sind diese wie auch in englischer Sprache, so auch auf deutsch im Internet, als freie PDF Datei erhältlich

Kurzinfo über das Psalmen-Gebetbuch Agpeya:  Beim Glaubensbekenntnis achte man darauf, das römisch-katholische zu beten, das heißt anstelle: "...Ich glaube an den heilige Geist der aus dem Vater hervorgeht" kommt: "Ich glaube an den heiligen Geist der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht".