Willkommen

 

Willkommen auf der Eremiten-Anachoreten Seite

 

Es ist wundervoll sich Gott zu schenken und dem Herrn in die Wüste zu folgen. Hier werden Sie mehr über ein Leben in der Wüste, den Gottgeweihten Stand und das Herzensgebet erfahren.

 

Die Großstadt verlassen, um dorthin zu gehen wohin der Herr ruft: in die Wüste, wenn er in die Wüste ruft.

So war das bei mir. Ein anderer soll vielleicht die Wüste in der Stadt leben. Die Wüste ist vor allem der Zustand: alles andere auszuschalten was die Betrachtung stört und einem den inneren Frieden nimmt. Gott kann aber durch seine Allmacht, einem auch mitten in der Stadt, dem Lärm und Krieg, inneren Frieden schenken, das ist Gnade und kann ein Zeichen sein, mitten in der Stadt bleiben zu müssen. Ein anderer muss stattdessen die Stadt und den Lärm verlassen, da der Herr das will, schenkt er ihm nicht die Gnade es in der Welt zu schaffen. Es kommt immer auf die jeweilige Berufung an, auf den Willen Gottes! Der heilige Wüstenvater Arsenio zum Beispiel erhielt von Gott den Auftrag die Menschen zu fliehen, so würde er seine Seele retten und er hielt sich daran bis an sein Lebensende. Der heilige Wüstenvater Agaton stattdessen, empfing immer wieder Besuch, war sehr Gastfreundlich und offen für Gespräche und Austausch. Jeder Eremit, jeder Anachoret hat seinen eigenen Weg mit Gott und achtet darauf den Auftrag den er von Gott hat, zu erfüllen. Seiner Berufung, seiner Sendung treu zu sein. Es gibt verschiedene Berufungen in der Eremitenlandschaft, wie es Eremiten gibt. Eremiten und Anachoreten, all diese Wüstenväter und Wüstenmütter, gibt es überall verteilt, es gibt sogar auch heute ein Eremit der auf einer Säule lebt (siehe hier!) und es gibt immer noch Einsiedler die sich nur von Wasser und Brot ernähren. Die Wüste ist jedoch vor allem eine innere: es still werden zu lassen. Die innere Ruhe zu bewahren, sich in der Achtsamkeit des Geistes zu üben, seine Seele retten. Sich von nichts von all dem was "da draußen" ist und nichts mit Gott und seiner Kirche zu tun hat und uns Gott weder näher rückt, noch Seelen rettet, in den Bann ziehen und vereinnahmen zu lassen. Um die Wüste zu betreten, um sich Gott zu schenken, um sich mit Christus im heiligen Messopfer zu vereinigen und Seelen zu retten ist es nicht notwendig durch einem Bischof Gott geweiht worden zu sein, auch wenn es sehr gut wäre. Die ersten Wüstenväter wurden nicht geweiht, viele von ihnen kannten nicht ein mal einen Bischof persönlich. Jeder Mensch hat seinen eigenen und besonderen Weg mit Gott und worauf es ankommt ist: auf Gott zu hören, zu gehorchen und sich ihm ungeteilt zu schenken. Das Hauptgebet der Eremiten, Anachoreten und Reklusen, wie auch jeder weiteren Gottgeweihten Person, sind die Psalmen. Sich im Gebet mit Christus zu vereinen der durch sie, sein Gebet zu Gott erhebt. Die Psalmen sind das Gebet der Kirche. Das Gebet des Herzens Jesu. Unser Herr betete die Psalmen. Als Anachoreten und Einsiedler des heiligen Benedikt, beten wir gerne außerhalb der Gebetszeiten in denen die Psalmen (Brevier-Stundenbuch) gebetet werden, wie auch während der Arbeitszeit, wie es die ersten Wüstenväter taten, das Jesusgebet, auch genannt: "Herzensgebet": "Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner!"

Immer wieder, bei jedem Atemzug im Herzen, mögen diese Worte gesprochen werden. Liebend gerne auch: "Jesus, Maria, ich liebe euch! Seid uns barmherzig, rettet alle Seelen!"

Wie sehr braucht es Menschen die das Herzensgebet beten, die sich Gott und der Kirche schenken, Gott anbeten und Fürbitte halten für alle Menschen in Not, vor allem heute, wo die Gesellschaft sich immer mehr dem lieben Gott abwendet und ihn vergisst! 

 

Soll der Einsiedler nur beten? Muss der Anachoret, muss die Rekluse immer nur in der Kapelle sein, beten und Buße tun?

Wie die Regel des hl. Benedikt sagt: ora et labora, das heißt: bete und arbeite. Damit ist gemeint, dass man nicht nur den ganzen Tag lang ohne körperlicher Tätigkeit betet, es würde den Geist ermüden, sondern auch während der alltäglichen Arbeit. Jede Arbeit die verrichtet wird, soll so geschehen, dass das beten sich im innerem des Herzens fortsetzten kann, um bei Gott und mit Gott zu bleiben. Die Arbeit die man verrichtet, jede Handarbeit, sei es Rosenkränze knüpfen, eine Ikone malen, die Klause sauber zu halten, Gartenarbeit, andere Handarbeiten oder auch Schriftarbeit, soll einem nicht das Gebetsleben nehmen sondern es fördern und für eine Erfrischung im geistigen Leben sorgen. 

Die Schönheit dieses Lebens ist unbeschreiblich, dieser gnadenreiche Stand und den Sinn des eremitischen und anachoretischen Lebens, wird Ihnen ein wenig auf dieser Webseite vorgestellt. Ich selber war früher auf der Suche nach einer Website die mir diese so wundervolle und gnadenreiche Berufung vorstellt. Ich fand sie nicht.

Ihnen soll es nicht so ergehen.  

 

Kommen Sie in die von Gott gesegnete Wüste.

Gelobt sei Jesus Christus! 

 

Eremit- Anachoret des heiligen Benedikt von Nursia 

 

  

 

Jetzt fragte Petrus: "Aber wie ist es nun mit uns?

Wir haben doch alles aufgegeben und sind mit dir gegangen!"

Jesus antwortete: "Das sollt ihr wissen: Jeder, der sein Haus, seine Geschwister, seine Eltern, seine Kinder oder seinen Besitz zurücklässt, um mir zu folgen und die rettende Botschaft von Gott weiterzusagen,
der wird schon hier alles hundertfach zurückerhalten: Häuser, Geschwister, Eltern, Kinder und Besitz. All dies wird ihm - wenn auch mitten unter Verfolgungen - hier auf dieser Erde gehören und außerdem in der zukünftigen Welt das ewige Leben. Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein."

 Markus 10, 29-31