F I A T

eremit - anachoret SEIN

 

 

Jetzt fragte Petrus: "Aber wie ist es nun mit uns? Wir haben doch alles aufgegeben und sind mit dir gegangen!"Jesus antwortete: "Das sollt ihr wissen: Jeder, der sein Haus, seine Geschwister, seine Eltern, seine Kinder oder seinen Besitz zurücklässt, um mir zu folgen und die rettende Botschaft von Gott weiterzusagen, der wird schon hier alles hundertfach zurückerhalten: Häuser, Geschwister, Eltern, Kinder und Besitz. All dies wird ihm - wenn auch mitten unter Verfolgungen - hier auf dieser Erde gehören und außerdem in der zukünftigen Welt das ewige Leben. Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein." Markus 10, 29-31


Wie ein zweite Taufe


Wurden Sie bereits Dreifaltig getauft und sind ein Christ?

Wollen Sie in die Wüste ziehen und dort in die Umarmung Gottes hinein?

Möchten Sie ein Mönch sein? Ein Anachoret? Ein Eremit?

Dem Herrn geschenkt?

Ruft der Herr Sie? Wohin? In die Wüste?

 

Gott soll man gehorchen und sich ihm schenken wie und wo Er will. Die Einkleidung zum Mönch, die Einkleidung zum Büßer: Eremiten, Anachoreten und Reklusen, wird als zweite Taufe verstanden. Deshalb gibt der eingekleidete seinen Namen ab und erhält einen neuen Namen. Manche behalten zusätzlich den Taufnamen. Die früheren Einsiedler machten sich ein "Büßerhemd-Büßerkleid", als Zeichen: der Welt gestorben zu sein. Im Geiste trafen sie einen festen Entschluss, der Welt den Rücken zu kehren und nur noch Christus zu kennen. Sie erlebten eine Umkehr und wurden nicht selten: die Bekehrten, genannt. Die geistige Entscheidung, der Welt, dem Prunk und der Eitelkeit den Rücken zu kehren und Christus zu wählen, wenn diese Entscheidung auch noch vervollständigt wird durch das ablegen einer Generalbeichte, bedeutet: das Taufkleid wieder zu tragen. Es ist in den Gnadenstand der Taufe zurück versetzt zu werden und eine Art neue Geburt zu erleben. Man sah es als zweite Taufe! 

 

Es ist bereits der Schritt hinein in ein abgesondertes Leben, dem Herrn geweiht! Fortan ist dieser der Welt gestorben und möchte, dass sein Leben ein Lob Gottes wird. Auch wenn dieser Weg zum Himmel mit Buße, Bußwerken, Opfer und Entbehrung zu tun hat, so fallen ihm diese nicht zur Last und er darf auf Erden den Himmel schauen, das verheißene Land. Er geht Seite an Seite mit Christus. Er schaut Christus. Er atmet Christus. Er lebt mit Christus und hofft, dass Christus immer mehr in ihm Gestalt annimmt. Die Buße sei sein Kleid, das Gebet: seine Höhle. Die vereinten heiligsten Herz Jesu und Marie sind sein Gebetsraum. Wenn der Einsiedler sein Gebet alleine in seiner Zelle, in seiner Kapelle, verrichtet, begegnen einander die Herzen. Das eigene Herz wird umarmt von den heiligsten vereinten Herzen Jesu und Mariens. Es herrscht Frieden, es ist Himmel: Wohnstatt Gottes. Hier die Ewigkeit.


Was heißt genau Eremit zu sein?

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