Ein Eremit der auf die Fragen eines Besuchers antwortet

Er spricht über die diversen Problemen der heutigen Zeit und Gesellschaft

Er heißt Abbas Proclus. Er ist ein Einsiedler, ein heutiger Wüstenvater. 

Der Eremit Proclus redet davon, dass die heutigen Christen nicht so stark sind wie die früheren. Sie haben keine Kraft mehr. Dagegen hilft die Demut. Er redet über die Vergebung und er sagt, dass es sehr viele Dämonen gibt die sich auf Erden ausbreiten, durch den Hochmut der Menschen. Wenn man sich für besser hält als die anderen, wenn man denkt heiliger und frommer zu sein als andere, wenn man andere richtet, freut sich die Unterwelt! Es ist ein Sieg der Dämonen.

Dieser Mönch sagt: "Wenn man betet soll man nichts gegen jemanden haben. Wenn andere etwas gegen mich haben, ist das deren Problem... Die Christen die einen geistlichen Vater (Beichtvater) haben, sind gesegnet und wenn sie einen haben, vertraue ich darauf, dass der gute Herr diese Seele retten wird, denn wir bekommen durch diese die Lossprechung (Befreiung  von unseren Sünden, in der hl. Beichte) und der liebe Gott wird uns nicht in Stich lassen, wenn wir demütig sind...

Zu mir kommen manche mit ihren Kindern, damit ich sie segne... Die größten Leiden sind für diejenigen, die Kinder abgetrieben haben. Sie sollen aber nicht verzweifeln. Reue wird benötigt. Sie sollen traurig darüber sein, das getan zu haben und mit nichts anderem einschlafen. Bete, sei demütig, bekenne unsere Sünden und der liebe Gott wird uns nicht in Stich lassen aber es wird dazu eine große Demut benötigt. Ich habe bemerkt, dass wenn ich demütig bete, dann eilt mir die allmächtige Macht zu helfen, aber wenn ich nicht genügend Demut habe, dann befallen mich Versuchungen. Ich habe auch bemerkt, dass egal was mir auch passiert, soll ich niemandem dafür die Schuld geben, sondern sagen: "Das geschieht wegen all meiner Sünden" und wenn ich das sage, mich demütige und von ganzem Herzen bete, wird der liebe Herr (Jesus) darauf achten"