Jetzt fragte Petrus: "Aber wie ist es nun mit uns?

Wir haben doch alles aufgegeben und sind mit dir gegangen!"

Jesus antwortete: "Das sollt ihr wissen: Jeder, der sein Haus, seine Geschwister, seine Eltern, seine Kinder oder seinen Besitz zurücklässt, um mir zu folgen und die rettende Botschaft von Gott weiterzusagen, der wird schon hier alles hundertfach zurückerhalten: Häuser, Geschwister, Eltern, Kinder und Besitz. All dies wird ihm - wenn auch mitten unter Verfolgungen - hier auf dieser Erde gehören und außerdem in der zukünftigen Welt das ewige Leben. Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein."

Markus 10, 29-31

Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen:

Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!

Markus 10,24

 

 

  


Das Leben der Einsiedler!

Eremiten, Anachoreten und Reklusen.

Ihr Leben, ein Herzensgebet

Die Berufung zum Eremiten ist oft eine Berufung in der Berufung. Sie sei eine zweite Berufung, erzählen uns einige Einsiedler die diesen Weg treu bis zu Ende gegangen sind.

Man wird nicht einfach so ein Eremit.

Bevor diese Berufung erfolgt, hat man meist schon eine gelebt. Manche waren zuvor Priester gewesen, manche waren Ordensbrüder oder Ordensschwester gewesen. Andere waren Laienapostel und hatten ein bestimmtes Apostolat in der Welt, doch dann wählt Gott den einen oder anderen zu einer radikaleren Nachfolge, zu einem asketischeren Leben, zu einem Leben in der Wüste und Einsamkeit um IHM nichts vorzuziehen.

 

Es gibt diverse Formen des eremitischen und anachoretischen Lebens.

Die eine Form wäre die, unter dem Diözesanbischof, Gelübde abzulegen oder

in einer Ordensgenossenschaft bzw. dieser angeschlossen zu sein.

Dann gibt es die nicht istitutionelle Form, mit Privatversprechungen vor Gott.

 

 

Das Eremitentum gehört zu der ältesten Form gottgeweihten Lebens! 

Das Wort Eremit kommt vom altgriechischen Wort: "Eremites" und bedeutet: Ein Mensch der sich von der Welt zurückzieht um in der Einsamkeit zu leben; ein Wüstenmensch. 

Das lateinische Wort ist "Eremos" und bedeutet: 

einer der ganz zurückgezogen und einsam lebt, um seine Gedanken auf Gott zu richten. 

Es bedeutet: Einsam sein, alleine sitzen in der Wüste! 


Ob zuvor oder danach, von einem Bischof Gott geweiht, oder auch nicht. Ob man bereits Gelübde abgelegt hat oder nicht, man kann diese Lebensform wählen. Es handelt sich hierbei um eine Lebensform die Religiöse Leute, Ordensleute, Priester wie auch Bischöfe und Laien, verwitwete und verheiratete (die dazu eine Erlaubnis des Ehepartners benötigen, wie es auch der Hl. Niklaus von Flüe von seiner Frau erhielt), für sich wählen können, natürlich solang der Herr nichts dagegen hat.

Einige vernahmen nicht durch gewisse Eingebungen, Gefühle oder Visionen diese eine besondere Berufung, sondern durch eine innere Sehnsucht, begleitet von der Erkenntnis der Notwendigkeit, in diesen schweren Stunden, bei Christus zu sein.

Sie wählten aus Liebe zu Gott diesen Stand um sich ihm ganz zu schenken, Buße zu tun und Gott das eigene Leben, den eigenen Leib, als lebendiges Opfer, darzubringen.



Sie verließen die Welt und wurden Einsiedler: Eremiten!

 


Es folgen die diversen Formen des Eremitentums.

--- EREMITEN

 

Die Einsiedler- somit die Eremiten, sahen sich selbst als Verbrecher und das wegen der Erkenntnis der vielen Sünden; ihrer eigenen und die der ganzen Welt und sie wählten die "Strafe" um für sie zu bezahlen, um Buße zu tun, vor allem Stellvertretende Buße und damit einen Liebesdienst zu verrichten; Gottes Vergebung, Rettung und Gnaden für die Schuldhafte Menschheit zu erbitten.



Die frühste Form christlichen Mönchtums in Europa ist das Eremitische Leben! Die Ursprünge liegen in dem Leben der frühen Wüstenväter die sich in die Einsamkeit der Wüste zurückzogen. Darunter gibt es angefangen mit dem 

Hl. Antonius der Wüstenvater (Eremit-Anachoret), wie auch der Hl.Paulus von Theben; der Einsiedler genannt und die Hl. Maria von Ägypten. 

Auch wenn es einige gab, die in Zeiten der Verfolgung in die Wüste flohen um anstatt ein blutiges Martyrium zu erleiden, diese zur Ehre Gottes, ein unblutiges Martyrium wählten, suchten sehr viele die Wüste auf,  vor allem um Buße zu tun. Um mit Gott allein zu sein und ihre vielen Sünden zu beweinen, wohlwissend wie sehr es der Buße bedarf um in den Himmel zu kommen, vieles wieder gut zu machen und Seelen zu retten. Sie zogen sich zurück um"Das Beste" wie Maria Magdalena, gewählt zu haben, das ihnen nicht genommen werden kann: Jesus Christus, und ihm ganz nah zu bleiben. Gott nichts vorziehen, weder die Reichtümer der Welt, noch Erfolge, noch Karriere, noch Anerkennung, noch Lob und noch Welt. Der Welt gestorben sein, aber sie nicht vergessen sondern für die Welt beten und Buße tun. 


 

  • Wie kann heute so eine Lebensform möglich sein?

Der eine oder andere hat vielleicht berufliche Verpflichtungen oder wüsste nicht wie er sich als Eremit versorgen kann. Die meisten der Eremiten wussten es auch nicht. Auch der Hl. Franziskus der die Welt verließ und das auch noch ganz nackt (er hatte sich seiner Kleidung entledigt um ganz frei zu sein und weltliche Gewänder  trug er nicht mehr. Er machte sich dann einen Büßerhemd durch Stoffe die dem eines Kartoffelsacks ähneln),

er hatte weder mit Kleidung vorgesorgt, noch sich Essen und eine Hütte besorgt.

Er hätte nicht sagen können, wohin er gehen würde, doch er marschierte los und vertraute auf Gott. Sein Gebet war sein Kleid. Die Buße, seine Höhle.

Und die Kirche die er  wieder aufbaute (die er als Ruine vorfand), sein Frieden.

Aber die Rufe Gottes können verschieden sein und doch in der einen und gleichen Berufung, die: Gott allein zu gehören, ihm zu dienen, die Stadt und die Welt zu verlassen und in die Einsiedelei zu ziehen.Natürlich gehört solch ein Ruf geprüft.

Doch die Wege in die, wenn auch schwere, doch von Gott gesegnete Wüste, können unterschiedlich sein und die Jahre die es braucht um dort hin zu gelangen, kann man nicht festlegen. Die heutige sehr bekannte Lebensform eines Europäischen Eremiten ist, sich eine Hütte zu nehmen, einen Wohnwagen, ein Zelt, oder eine Einzimmerwohnung, und dort in die Wüste zu gehen. Doch es ist nicht ratsam mitten in der Stadt zu wohnen, auch nicht wenn es so manche Bücher gibt, die die heutige Lebensform eines Eremiten in der Stadt beschreiben! Es wäre eine moderne Lebensform die es aber erschwert wirklich Wüste zu finden, wirklich in die Wüste einzukehren und wirklich auf dem Berg anzukommen, wohin das Leben eines Eremiten führt, um durch die Vereinigung mit Gott, Licht für die Welt zu sein!


Natürlich kann es Ausnahmen geben und wenn einer tatsächlich nach Überprüfung in aller Demut feststellt, die Stadt nicht verlassen zu können (oder es noch nicht tun zu können) so nimmt der Herr gerne sein Eremitenleben auch in der Stadt entgegen. Dieser Eremit hat einfach mehr darauf zu achten, die Einsamkeit, die Ruhe und Stille aufzusuchen. Vor allem die gottgesegnete Stille der Gedanken, Stille im Urteil und im Herzen. Und der Kampf ist vorprogrammiert. Sein täglicher Kampf wird sein tägliches Brot. Doch wer in diesem Fall kämpft mit dem Gebet, der Treue zu Gott und seiner Berufung, der gewinnt! Er gewinnt Seelen für das ewige Leben, auch die eigene.


Wenn es wirklich nötig wird als Eremit sein Lebensunterhalt zu verdienen und es nicht dem Ruf Gottes widerspricht (denn einigen verbietet er es ganz strickt, Geld zu verdienen und Geld anzurühren! Wie er es den vielen Wüstenväter verbot und nicht nur dem Hl. Franziskus von Assisi), dann von zu Hause aus, und wenn dies nicht geht und es keine Wohltäter gibt die diese hohe Berufung wertschätzen und helfen, dass der Eremit seine Einsiedelei nicht verlassen muss, dann dort seine Arbeit verrichten, wo das Ego und die Eitelkeit keine Nahrung finden. Einige der Einsiedler gehen putzen und erhalten dafür den Lohn um sich zu versorgen. Andere machen in der Einsiedelei auf Bestellung Handarbeiten, malen Ikonen, oder schreiben Bücher. Andere stattdessen werden von den Verwandten und den Freunden versorgt, die diesen Lebensstand wertschätzen und dem Einsiedler ein ruhiges Plätzchen,  ein Raum anbieten. Andere Eremiten könnten es sogar vorziehen, in der Eremitage, in der Einsiedelei, eingesperrt zu werden, um kontinuierliche Klausur zu beobachten und in dieser Umarmung des Bräutigams: Jesu, zu verbleiben: siehe dazu die Lebensform der Reklusen.



  • Das Hauptgebet der Mönche!


Der Eremiten, Anachoreten und der Reklusen, die früher hauptsächlich Laien waren, hatten zum Hauptgebet die Psalmen.

Sie beteten bis zu 150 Psalmen am Tag, also alle Psalmen täglich und lernten diese Auswendig. Doch es gab auch viele die sich eigene Regeln machten wann und wie viel sie beten würden. Sie folgten dem Gefühl.

Doch die Anachoreten verband vor allem das Herzensgebet.

Und dieses Herzensgebet, genannt auch: Jesusgebet, konnte vor allem auch von denen wunderbar gebetet werden, die Analphabeten waren und die Psalmen nicht lesen konnten.

Das Jesusgebet, das Herzensgebet lautet:

 

"Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme Dich meiner!"

Es war ein ununterbrochenes Herzensgebet. 

War für den Eremit und Anachoret, das Gebet der Psalmen vorbei, gab er  sich dieser Übung hin.

Vor allem auch als Meditation. Sitzend, tief atmend und den Herrn betrachten und dabei in das innere des eigenen Herzens einkehren wo Christus lebt, wo Gott ist. Durch dieses Gebet kann man den Himmel betreten.

 

Die Psalmen wurden bereits von Christus gebetet. Seine letzten Worte am Kreuz finden wir auch in den Psalmen.

Neben dem Psalmengebet war für den früheren Wüstenvater, die Meditation biblischer Stoffe eine wichtige Praxis.

In der weiteren Zeit, neben der Hand oder Gartenarbeit, gab es die tägliche geistliche Lesung.

Der heilige Benedikt von Nursia, sieht bis zu zwei Stunden für die geistliche Lesung vor (Lectio Divina). 

Was die Anzahl der zu betenden Psalmen betrifft: hat der heilige Benedikt, der ja viel später als der heilige Wüstenvater Antonius lebte, 150 Psalmen pro Woche festgelegt. Es sollen mindestens 150 Psalmen die Woche gebetet werden. Lieber hätte er aber bei seinen Jüngern den gleichen Eifer der ersten Wüstenväter gesehen die täglich alle 150 Psalmen beteten! Wer also heute eifrig ist und es kann, tut gut, täglich alle 150 Psalmen zu beten. Dies rechnet der Herr als eine Bußübung an, aus der viele Früchte kommen, obwohl diese Buße süß schmeckt und für den Berufenen selber, keine Buße zu sein scheint sondern Freude des Herzens die Frieden auslöst!


Die Weisheit der Wüstenväter blieb nicht unbemerkt, viele versammelten sich um die Eremiten. Man besuchte sie auch in der Wüste doch die meisten Eremiten flohen in die noch tief gelegenere Wüste, denn sie wollten alleine bleiben, je nach Berufung. Der Hl. Arsenius zum Beispiel hatte Gott gehört der ihm sagte: "Arsenius, fliehe die Menschen und du wirst gerettet werden!" 

Er sollte die Gesellschaft der Menschen fliehen. Und er tat es.

Er tat es so konsequent, dass er nicht mal den Bischof empfangen wollte der ihn besuchte. 

Aresenius befahl ihm sofort zu gehen, sonst würde Arsenius selber fort ziehen und sich wo anderes niederlassen.

Der hl. Eremit Agaton stattdessen, empfing gerne Besuch. Er schenkte den Besuchern himmlische Worte und die Menschen waren glücklich sich von Agaton Rat zu holen. Es gibt also das Eremitentum, aber es gibt im Eremitentum diverse Sendungen. Jeder einzelne Eremitenmönch hat seinen eigenen besonderen Auftrag von Gott, dieser kann sich von dem eines anderen Eremiten unterscheiden. Doch eines haben sie alle gemeinsam: sie müssen der heidnischen Welt fliehen so gut es geht, sie müssen einkehren in die Wüste, einkehren in die Stille und Einsamkeit, nach Gott Ausschau halten und vor allem; ganz Ohr sein und ganz Herz, offen für die Anliegen des Herrn und der Welt.

 

Es ist nachzuweisen; je mehr sich die Kirche verweltlichte, desto mehr zogen sich Männer und Frauen in die Wüste zurück um die eigenen und die Sünden der Mitglieder der Kirche zu beweinen und Gott um Vergebung zu bitten. Je mehr die Kirche weltlich wurde, von der Welt anerkannt und akzeptiert, desto mehr wussten sie, dass die Kirche den schlechten und falschen Weg eingeschlagen hatte, einen Weg den Gott zornig machte, denn die Kirche Gottes soll eine kleine sein und vor allem von der Welt gehasst und verfolgt. Je mehr also es Zeiten gab an dem die Kirche Anerkennung erfuhr wie zum Beispiel zu den Zeiten von Konstantin, desto mehr brachen die frommen Gott liebenden Seelen auf und flohen in die weite Wüste um sich dort auf die Brust zu schlagen, zu weinen wie einst Moses auf dem Berg und Gott um Vergebung zu bitten. Manche waren der Meinung, dass Gott sie damit bestrafe: "Von der Welt anerkannt und angenommen zu sein", dies sei der Beweis, dass Gott sie verwerfe denn die Menschen die Gott liebt, erkenne man daran, dass sie gemartert werden würden, um des Glaubens Willen, ganz wie es uns unser Herr Jesus Christus lehrt! 

 



 



Hl. Stephanus

Deshalb hofften viele als Märtyrer; wie der erste Blutzeuge und Jünger unseres Herrn Jesus Christus, der heilige Stephanus, zu sterben. Weil sie aber nicht verfolgt wurden, weil die katholische Kirche und Religion zur Weltreligion ernannt wurde, und es also kein blutiges Martyrium mehr gab, wählten einige frommen Seelen eine andere Art des Martyriums: sie zogen in die Einsamkeit! Sie zogen in die Wüste! Dieses Opfer stieg als Gottwohlgefälliger Weihrauch zum Himmel empor und besänftigte tatsächlich Gottes Zorn. Unsere Väter retteten unseren Glauben. Sie retteten die Kirche! Sie retteten Seelen, nicht nur die eigene. Der Heilige Johannes der Täufer war ein Eremit gewesen. Christus selber zog sich nach seiner heiligen Taufe zurück in die Wüste für 40 Tage und nahm dort einen bestimmten geistigen Kampf auf. Er betete gerne in der Abgeschiedenheit.


Auch als Nonne konnte man in die Wüste, das heißt, in die Einsiedelei und Einsamkeit gehen. 

Als Nonne konnte man früher aus dem Kloster, in die noch radikaler klausurierten und asketischen Lebensform einer Anachoretin überwechseln, was der Hl. Hieronymus und Cassian als das eigentliche monastische Ziel betrachten. Weil damals eine solche Inklusin (also eine Nonne, die bereits zuvor in einem Klausurorden gelebt hatte) als Religiöse bereits geschult war, hielt man die Gefahr eines möglichen Abgleitens in die Irrlehre für gebannt. Heut jedoch, muss man sich die Frage stellen ob eine heutige Nonne oder ob ein heutiger Bruder, tatsächlich und richtig, religiös geschult ist und nicht einer oder mehreren Irrlehren verfallen ist. Mögen auch einige Ordensgenossenschaften die Orthodoxie aufgegeben und sich vom Geist ihrer Ordensgründer getrennt haben, immer wieder ruft der Herr den einen oder anderen in die Wüste hinaus, um sich dort in der Einsamkeit Gott ganz zu schenken und Wiedergutmachung zu leisten. Doch es soll eine Einsamkeit mit Gott sein, in seiner Nähe sein und das geht nur wenn man im katholischen Glauben wirklich unterwiesen ist, den Glauben kennt.


Es gibt einige die `unglücklich ´sind weil sie nicht dem Ruf folgen der sie hinaus zieht in die Wüste, doch wohin genau? Das weiß der Herr. Sie fürchten sich davor aufzubrechen, der Herr lässt aber zu, dass sie gewisse Erfahrungen machen, damit der Tag kommt, an dem sie durch ihr eigens Leben geschult, aufbrechen und somit vorbereitet sind den neuen Lebensabschnitt mit Freude anzufangen. 




Einige wagten den Schritt in die Wüste.

Sie gehorchten Gott und erlaubten sich Glücklich zu sein.  


Noch heute also gehen manche in die Einsiedelei um Gott zu gehorchen, um allein zu sein mit Gott, um zu wehklagen, zu beten und zu weinen. Gott um Vergebung bitten für die eigenen Sünden, für die Zerstörung der Gesellschaft, des wahren Glaubens und für alle die in Not sind. Doch sie sind auch fröhlich, weil sie mit Gott sind! Sie danken und preisen den Herrn. Vor allem mit einem Psalm über das eigene Leben! Sie erkennen Gott an als der, der er ist und sehen wie er sie all ihr Leben lang segnete und nie alleine ließ. Sie loben ihn für all seine Taten!  Ein Leben im "Hinhören" auf Gott, in der Stille, in der Abgeschiedenheit, in der Anbetung und im Lobpreis. Ein zurückgezogenes Leben in der Liebe, mit Gebet, Bußwerke vor allem das Fasten verbracht und mit Almosen geben. Doch welche Almosen? Wenn man sich seiner materiellen Güter bereits entledigt hat, um einen bleibenden Schatz im Himmel zu haben, So hat man etwas anderes zu schenken. Gebete unter Tränen vergießen, Mitleid mit den Armen, das Fasten, die Fürbitte für die Bedürftigen und Armen. Und sie Gott anempfehlen! Es ist nicht die Aufgabe des Eremiten, geschweige der Reklusen und Anachoreten, sich um die materiellen Bedürfnissen der Menschen zu sorgen, dass tun andere. Die Aufgabe ist und bleibt: Buße und Gebete zu verrichten! 


  • DIE REKLUSEN !

Das Wort Reklusen stammt aus dem lateinischen und bedeutet: Eingeschlossene. Eingesperrte! Sie wurden in ein Raum freiwillig bis an ihr Lebensende eingesperrt.

Unter anderem haben sie auch das Amt der Vermittlung zwischen dem Herrn und den aktiven Geistlichen. 


Almosen geben ist für die Rekluse, wie für alle Einsiedler, vor allem Mitgefühl zu haben mit den leidenden Menschen, das Gebet für diese und das Fürbittgebet für all die Seelen in Not.

Früher gab es manche, vor allem Damen, die Gottes Ruf folgten sich "einsperren" zu lassen und als Reklusin zu leben. Man wollte zwar diese Lebensform bei Nonnen problemlos zulassen, weil diese religiös geschult waren, doch es blieb meist nur Theorie!

In der Praxis wurde diese Vorraussetzung für ein Reklusenleben oft umgangen, alleine schon weil es nur eine geringe Zahl an Klöster gab, weshalb nicht wenige Frauen, ohne zuvor ein Kloster besucht und ein Nonnen Leben erlebt zu haben, die Klause wählten. Dies war vor allem im 11. Jahrhundert der Fall und es führte dazu, dass im 12. und 13. Jahrhundert die Zellen der Reklusen sich über die mittelalterliche Landschaft verstreuten und hauptsächlich von Frauen bewohnt wurden. 


Nicht selten warf man ihnen eine Art Egoismus vor, als würden sie dabei nur an sich denken, um sich damit nur sich selbst heiligen zu wollen und der Klerus interpretierte die völlige Ungebundenheit der Eremiten und Reklusen als mangelnde Gehorsamsbereitschaft gegenüber Vorgesetzten und als Tendenz zur Zügellosigkeit. Geistliche wie der Heilige Hieronymus und der Heilige Benedikt von Nursia aber, wussten das Leben eines Reklusen und Eremiten sehr zu schätzen!




Die Heilige Colette
Sie war mehrere Jahre lang eine Reklusin.
Dann nahm sie im Gebet wahr und spürte,
dass der Ordenszweig der Klarissen reformiert 
gehört denn ein großer Abfall hatte stattgefunden. 
Durch die Erlaubnis des Papstes (ein Gegenpapst) 
erhielt sie die Erlaubnis und setzte die Reform durch. 

Sie wurdeam 26. August 1740 selig und am 24. Mai 1807 heiliggesprochen.

 


Das Leben der Reklusen war mit besonderer Härte verbunden. Und auch wenn es unter den Reklusen Adlige Frauen gab die finanziell versorgt waren und sich eine Klause mit Gärtchen und Dienerpersonal erlauben konnten, bedeutete doch die Idee des Inklusensinsituts; dass die "Eingemauerte" bei lebendigem Leibe, der Welt gegenüber als "begraben" galt, weshalb man bei ihrer Weihe das Totenoffizium betete. 

Die Einschließung nahm vielfach der Bischof selber vor. Ihre Zelle, ihr Lebensstand, waren ihr Grab.



Diese Frauen nahmen Leiden auf sich. Die Ernährung war nicht das einzige Problem sondern sie wurden von Versuchung jeglicher Art gepeinigt. 


Der immer gleiche Tagesablauf, die immer gleichen Gebete, die große Stille, die andauernde Einsamkeit, die Krankheiten die sie immer wieder besuchten. Die Leiden und Tätigkeiten die zu scheinbar keinen Früchten führten, keine Früchte die diese Seelen sehen konnten. Die Tätigkeiten die zu scheinbar keinen Ergebnissen führten waren eine Belastungsprobe, sie waren eine große Versuchung. Der Kontakt zur Außenwelt reduziert sich auf den geistlichen Leiter, den Beichtvater und auf diejenigen die der geistliche Begleiter mit brachte. Die Besucher betraten nicht ihre Zelle, oder ihr Haus, sondern saßen an einem Fenster und sprachen von dort aus mit der Reklusin.

Man konnte der Reklusin nicht ins Gesicht schauen, da eine Gardine am Fenster, den Blick zu ihr verhinderte.

 


Julia Crotta (1907- 1990)
Am 24. Juni 1928, 
an diesem Tag wurde sie
zum dritten Mal eingekleidet
und erhielt den Namen: 
Sr. Romualda

Julia Crotta: Sr.Romualda zum Beispiel, bemerkte recht schnell, dass es ihr nicht gut tat Besucher zu empfangen, da sie ununterbrochen zu reden begann und es den Zuhörern und ihr selber den Frieden nahm, so empfing sie fortan nie mehr Besuch. Nur ihr Seelenführer besuchte sie und ihn sah sie ebenfalls nur durch das kleine Fenster, wie sie auch den Priester sah, der ihr von einem Fenster aus die Hl. Kommunion gab.

 

 

Ihr Fenster zeigte in die Kapelle hinein, so konnte sie der Hl. Messe beiwohnen, wenn ein Priester diese las.


Sonst war der Schriftwechsel ihr einziger Kontakt nach draußen.

Sr. Romualda Crotta verfasste ihre eigene asketische Lebensregel die der Heilige Vater, damals Papst Paul VI. als Regel anerkannte, und sie als Reklusin leben durfte. Die Regel die sie für sich selbst verfasste, ist teilweise strenger als jede andere Regel der beschaulichen Gottgeweihten Seelen und Reklusen und sicher nicht für jeden Büßer geeignet. 


Die letzte in Rom kanonisch notierte Reklusin ist diese Julia Crotta: zuvor war sie Sr. Nazzarena gewesen und dann, nach vielen Jahren an Suche, Reisen und Abenteuer, gelangte sie zu den Kamaldulenser in Rom. Dort erhielt sie den Namen Sr. Romualda.

Amerikanerin, italienischer Abstammung. 

 

Die Eremiten, die Anachoreten und die Reklusen sind dafür da auf Gott zu hören. Wenn sie treu bleiben, standhalten und sich immer mehr heiligen so werden sie auch zu "Hörern" Gottes für die ganze Welt .

Apophthegmata Patrum: "Sprüche der Väter" ist eine Sammlung die Sprüche von Wüstenväter an ihre Schüler enthält. Aus diesen Schriften kann man vieles lernen. Es lässt den Himmel erahnen, den diese Väter in der Wüste, bereits hier auf Erden, betreten durften. Gesegnete Wüste! 


 Wüstenmutter St. Maria von Ägypten




Viele der Eremiten; also der damaligen Wüstenväter und der Wüstenmütter (darunter gab es auch Frauen), waren Anachoreten!


  • DIE ANACHORETEN


Anachoret ist ein altgriechisches Wort, es steht für: sich zurückziehen! 

Ein asketisch lebender Einsiedler.

 

Die Anachoreten leben bis heute in noch strengerer Abgeschiedenheit als die Eremiten. Der Anachoret ist ein Eremit, der sich von menschlicher Gemeinschaft zurückzieht um ein Leben im Gebet und Askese zu führen.

Die ersten Anachoreten gab es im 3. Jahrhundert, 

ihr berühmtester Vertreter war Antonius der Einsiedler:

Wüstenvater und Mönchsvater Antonius der Große!

Dieser hatte Jahre lang in seiner Höhle Besuch bekommen von den bösen

Geistern die ihn versuchten und plagten. Seine Wüste war wie eine Hölle,

doch er schaffte es die geistigen Kämpfe durchzustehen und zu gewinnen.

  


Der Hl. Antonius in Versuchung und Kampf!

 

Anachoreten des 3. Jahrhunderts waren noch Einsiedler: Einzelne Menschen, die nach einem persönlichen Bekehrungserlebnis eine Heiligmäßige Existenz in der Einsamkeit suchten. 



Es gab Eremiten, die sich in Gruppen zusammen taten, die Eremitensiedlungen und Eremitendörfer gründeten, wie einige auf dem Berg Athos in Griechenland. Aus Eremitendörfern und Siedlungen entstanden nach und nach Klöster! Und aus dem ursprünglichen Eremiten die zusammen zogen, wurden `Koinobiten´ altgriechisch: `zusammenleben´. So entstand das Klosterleben. Im Gegensatz zu den Anachoreten lebten die Koinobiten hinter Klostermauern in einer Einsiedlergemeinschaft.

 

Anachoreten ziehen es vor, allein zu bleiben und kontemplativ zu leben.

Und doch haben sich aus der Lebensform der Anachoreten, ebenfalls Orden entwickelt, zum Beispiel die der Kartäuser. Die Kartäuser leben zwar unter der Regel des Heiligen Benedikt von Nursia, sind jedoch ein Schweigeorden und jeder Mönch lebt allein. 

Sie dürfen nur am Sonntag und an Hochfesten ihr Schweigen unterbrechen und sich untereinander treffen. Neben dem gemeinsamen Gebet, verbringen sie aber die Woche über im Schweigen in ihren Klausen. 

 

Die früheren Eremiten lebten in Mönchszellen. 

Jeder einzelne Eremit hatte ein eigenes Gärtchen, 

einen Brunnen und wohnte ganz auf sich gestellt. 

Die Häuschen der Kartäusermönche sind diesem nachempfunden.

 


Die früheren Eremiten lebten in Mönchszellen. 
Jeder einzelne Eremit hatte ein eigenes Gärtchen, 
einen Brunnen und wohnte ganz auf sich gestellt. 
Die Häuschen der Kartäusermönche sind diesem nachempfunden.
 


Allgemein war die Lebensweise in Klöstern jedoch weniger streng als die des Anachoreten. 


Alle Eremiten, darunter die Anachoreten wie auch die Reklusen leben zwar allein, 

aber was sie tun, kommt vielen zu gute, wie das Gebet und ihre Fürbitte in der Verborgenheit, ihre Buße und Opfer, sei es spirituelle Schriften die sie verfassen dürfen und ihre Handarbeit, wenn vorhanden, die sie dann aber nicht selber den anderen zukommen lassen, sondern einem geben, der dies für sie tut. Doch die Hauptaufgabe eines Anachoreten bleibt die: Gott zu loben! Ihn zu preisen! Gott zu dienen! Zuhören, was der Bräutigam seiner Braut sagt. Sein Leben ist auf die Beschauung hingeordnet, und die Trennung von der Welt muss auch in den Gedanken gepflegt werden. Daher sind sie auch von jedem Seelsorgsdienst befreit, mag auch die Notwendigkeit des tätigen Apostolates noch so drängen. Wir lesen in den Statuten der Kartäuser:

"Auch wenn der Dienst der Martha Sorgen und Unruhe mit sich bringt, so ist er dennoch lobenswert. Gleich¬wohl soll Martha ihre Schwester dulden, die zu Füßen Christi sitzt und in der Muße inne wird, dass er Gott ist; die ihren Geist reinigt, ihr Gebet zum Herzen geben lässt und hört, was der Herr im Innern zu ihr spricht; die so im Spiegel und rätselhaft schon ein wenig kosten und erkennen kann, wie süß er ist, und die für Martha sowie für alle, die sich auf dieselbe Weise mühen, inständig betet. Maria findet nicht nur einen vollkommen gerechten Richter, sondern ebenso einen ganz treuen Anwalt. Der Herr selbst lässt sich herab, ihre Berufung zu verteidigen, ja zu empfehlen, da er sagt: Maria hat den besten Teil erwählt, der soll ihr nicht genommen werden. Mit diesen Worten befreit er sie davon, die Sorgen und die Unruhe Marthas zu teilen, mögen diese noch so fromm und hingebend sein."


Jeder einzelne Eremit, wie auch Anachoret und Rekluse lebt normalerweise unter einer bestimmten bereits etablierten und heiligen katholischen Regel, die er zu beobachten gelobt. So sollte es jedenfalls sein. Alle anderen die sich keiner Regel unterordnen, wie es der Hl. Benedikt beschreibt, sind widerlich!

Die einen unter der Franziskusregel, ein anderer unter der Regel des Hl. Benedikt von Nursia, doch der Lebensform eines Eremiten, Anachoreten oder Reklusen, angepasst.

Für die Reklusen hat Alfred von Rievaulx  (Zisterzenzier Abt und Freund des Hl. Bernhard von Clairvaux) die Regel, unter der Regel des Hl. Benedikt verfasst. Diese Regel der Reklusen ist auch sehr gut für die anachoretische Lebensform geeignet. Das Fundament bleibt in dem Fall, die Regel des Hl. Benedikt, der unter anderem ganz genau den Gottesdienst, die Gebetszeiten und den Tagesablauf festlegt, wie auch die Spiritualität.

So gab es nun unter der St. Benediktus Regel auch die Lebensform der Reklusen und Anachoreten. Die Reklusen leben zwar einsam und kontemplativ, aber könnten in seltenen Fällen (unter der Anordnung des geistlichen Leiters) und zu bestimmten Zeiten, für kurze Zeit für ein Gespräch, Besuch empfangen, sonst bleibt der einzige Kontakt nach draußen höchstens der Schriftwechsel.


Es gibt manche Anachoreten, die sich heute genauso wie früher,  

einer Klostersgemeinschaft anschließen, dort in Ausnahmefällen ein Zimmer bewohnen dürfen, oder die in der Nähe wohnen. Heute wird es jedoch kaum möglich sein ein wirklich gutes Kloster zu finden. Jedes "gute" Kloster in der heutigen Zeit läuft die große Gefahr, vom wahren Glauben abzufallen, sei es in Richtung Moderne und Ungehorsam zu den Ordensregeln oder sei es in ein anderes Extrem, wie auch der Sedisvakanz! Einige bewohnen ein Wohnwagen oder eine Gartenlaube, andere die Parkbank oder tatsächlich eine Höhle in der Wüste.

Früher zogen sich die Eremiten, Anachoreten und Reklusen öfters auch im Haus der eigenen Familie zurück, wo sie ein Raum, eine Etage erhielten oder eine Hütte am Haus, in der sie einsam, ein Leben des Gebetes, der Buße und Askese führen konnten.

Viele Familien waren erfreut und voll Dank von Gott eine Büßerin- einen Büßer- in der eigenen Familie geschenkt bekommen zu haben und sie halfen, dass sie ihrer Berufung treu sein konnten. Denken wir an die Heilige Katharina von Siena und an die Heilige Rosa von Lima, beide zogen sich in den Häusern der Eltern zurück. Die Hl. Rosa von Lima errichtete am Haus ihrer Eltern eine Baracke in der sie fortan lebte. Sie quälte sich mit Bußübungen, trug eine Kette um den Leib, verbrannte sich die Haut mit ungelöschtem Kalk, trug eine eiserne Dornenkrone, schlief auf zwei Brettern und geißelte sich.



So sah das Leben des einen oder anderen Anachoreten und Reklusen aus. 

Einige wiederum erhielten in einem Kloster eine kleine Zelle und wurden vom Kloster aus versorgt. Andere zogen in der Nähe einer Kirche und wurden vom Pfarrer oder von der Kirchengemeinde und den Nachbarn mit Nahrung versorgt, vor allem aber wurden sie vom Priester mit den Hl. Sakramenten versorgt.

.Heiliger Benedikt von Nursia,

bitte für uns!

 


Dennoch gibt es Heilige denen es nicht gelang regelmäßig die Sakramente zu empfangen. Der heilige Benedikt von Nursia zog es vor, sich von Rom, der Welt und der Gesellschaft von Menschen fern zu halten und das mit ganzer Konsequenz. Er zog sich zurück in einer Höhle in der er einige Jahre lang verborgen lebte, auf Kosten die heiligen Sakramente nicht zu empfangen. Die heilige Maria von Ägypten wollte in der Wüste ihre Sünden beweinen, bevor sie sich bekehrt hatte, war sie eine Prostituierte und Lebefrau gewesen, als sie ihre große Schuld erkannte wollte sie nur noch Gott gehören und mit Christus sein. Sie verließ die Welt und die Städte, sie zog in die Einsamkeit. Sie zog in die Wüste wo sie ein Leben der Abtötung, der Buße und des Gebetes führte. Jahre lang blieb sie jedoch ohne Sakramente. Gott sandte ihr eines Tages einen Priestermönch, der sie in der Wildnis entdeckte und sie mit Sakramenten versorgte. Mehr dazu siehe die> Kurzbiografie dieser Heiligen auf dieser Website.



 

Das Anachoretische wie auch das Reklusen und das Eremitenleben ist zu vergleichen mit dem Aufstieg Mose auf dem Berg, auf dem sich der Einsiedler Gott anbietet und sich zum Opfer darbringt für die Rettung der Kirche, für die Rettung der Seelen, für die Rettung der ganzen Welt.

 

Sein Opfer dient zum Aufbau der Kirche, dient zur Heiligung seiner Glieder vor allem der Priester. Seine Gebete im `Göttlichen Willen´, sind die Beine und die Verkündigung des Missionars, sie sind die heilende Wirkung des Heilmittels (der Medizin) mit dem ein Kranker versorgt wird, sie sind das Leuchten der Sterne und der Sonnenschein. 

Seine Anbetung, sein Lob, seine Gebete, sein Fürbittgebet, sein Fasten und seine Tränen reißen dem Feind die Seelen aus seinen Fängen. Diese Liebe entlockt Gott sein Erbarmen. Es entlockt seine große Barmherzigkeit, aus der Gnaden auf Erden fließen, um den Sündern die sich im Dunkeln befinden, Licht zu schenken, Kraft und Vergebung. 




Heilige Maria Magdalena,
bitte für uns
 

 

Als Anachoret zählt auch die Heilige Maria Magdalena dazu.

Den Erzählungen nach, habe sie sich in eine Höhle zurückgezogen um dort allein mit Gott zu sein und ihn anzubeten.

Sie soll bis an ihr Lebensende zurückgezogen in der Einsamkeit gelebt haben, ein Leben der Buße, der Danksagung, der Anbetung und des Gebets unter vielen Tränen. Sie betrachtete das Leben unseres Herrn Jesus Christus, vor allem seine Passion, sein kostbares Blut und sein Sterben am Kreuz.

 

Gott segne Sie und begleite Sie auf dem Weg, der für Sie der richtige ist,

um in den Himmel zu kommen; in die ewige Glückseligkeit.